„Ich bin schon stolz auf meinen Beruf und meine Kinder wiederum auf mich.“

Zwischen Menschen und Maschine – Triebfahrzeugführer Mohammed hat alles im Griff.

Einsteigen, losfahren, aussteigen – auch das gehört zum Triebfahrzeugführer*innen-Beruf dazu. Aber das ist bei weitem nicht alles: Bevor Triebfahrzeugführer Mohammed seine Schicht beginnt, heißt es: den eingeteilten Zug vom Abstellgleis holen, Bremsproben durchführen, Sicherheitsfahrschaltung prüfen. Die Abläufe müssen sitzen. Erst, wenn alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, kann er seine Mission antreten und die Menschen in NRW ans Ziel bringen.

Verantwortung, Zuverlässigkeit und Sicherheit stehen ganz oben auf der Anforderungsliste für den Lokführer*innen-Beruf. Denn erst, wenn alle Sicherheitsschecks gewissenhaft abgeschlossen sind, kann Mohammed seine Fahrt beginnen. „Die Vorbereitungen zu Beginn der Schicht sind vielleicht der wichtigste Teil meines Jobs“, überlegt er: Nur, wenn alles vorschriftsgemäß geprüft wurde, gibt es für ihn grünes Licht.

„Mit dem Anruf bei der Fahrdienstleitung beginnt meine Schicht. Ab dem Moment muss ich natürlich absolut konzentriert und mit meiner ganzen Aufmerksamkeit dabei sein. Schließlich geht es um die Sicherheit der Fahrgäste – aber Verantwortung liegt mir und ist auch das, was ich in meinem Beruf suche und haben möchte.“

Findungsphase mit Happy End

„Ich habe Politikwissenschaft studiert – und zum Glück abgebrochen“, erklärt Mohammed lachend auf die Frage, was er vor seiner Umschulung zum Lokführer gemacht hat. Der 36-Jährige hat sich seinen Kindheitstraum erfüllt und lebt diesen inzwischen jeden Tag – auch, wenn es nach Klischee klingt: „Ich bin schon stolz auf meinen Beruf und meine Kinder wiederum auf mich.“ Als ausgebildeter Berufskraftfahrer war Mohammed den Fahrdienst  bereits vor seinem Quereinstieg gewohnt.

Pudelwohl fühlt er sich allerdings erst seit der bei den Bahnen NRW seinen Platz gefunden hat. Denn die Atmosphäre stimmt: „Wir können uns aufeinander verlassen, weil wir alle keine Einzelgänger*innen sind. Wir unterstützen uns gegenseitig und das macht die Wertschätzung im Team aus – und das gilt von der Chefetage bis zur/zum Facharbeiter*in.“

„Die Bahnfamilie ist kein Klischee. Mich macht dieser Zusammenhalt – und dass ich Eisenbahner bin – super stolz.“

Mohammed, Triebfahrzeugführer

Lust auf eine Kaffeepause? Mohammed nimmt dich mit!

Mohammed liebt die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in seinem Team. Der stetige Austausch und die gegenseitige Hilfsbereitschaft tragen dazu bei, dass er sich nicht nur auf seine Arbeit, sondern auch auf seine Kolleg*innen freut. Einen Einblick in Mohammeds Alltag gibt‘s bei einem Kaffee.

Durchgeplant und trotzdem flexibel.

Der Job als Triebfahrzeugführer*in erfordert volle Konzentration und hohe Aufmerksamkeit, um schnell reagieren zu können. Trotz anspruchsvoller Arbeit und Schichtdienst ist die Work-Life-Balance aber ein großes Plus. „Ein echter Vorteil ist, dass wir sechs Wochen im Voraus schon unsere genauen Schichten kennen“, berichtet Mohammed, „und wir haben einen groben Überblick für das ganze Jahr, sodass wir auch unsere privaten Termine mit Vorlaufzeit planen können.“

Diese Flexibilität schätzt Mohammed an seinem Job: „Es ist nicht immer schlecht zu unterschiedlichen Zeiten zu arbeiten: Habe ich nachmittags frei, kann ich etwas mit meiner Familie unternehmen. Habe ich vormittags frei, kann ich die Zeit für Arzttermine, Einkäufe oder mit meinen Kindern nutzen.“ Apropos Familie: Die Bahnfamilie hält auch nach Dienstschluss zusammen, wie Mohammed berichtet. „Wir sind schon eine sehr gesellige Truppe, das geht über die Arbeitszeit hinaus. Mir fallen auf Anhieb viele Nummern ein, die ich anrufen kann, wenn ich Hilfe brauche – oder einfach mit den Kolleg*innen ein Fußballspiel schauen möchte,“ fügt er grinsend hinzu.

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Übrigens: Der Lokführer*innen-Beruf eignet sich super für Quereinsteiger*innen!

Gerade für diejenigen, die nach längerer Eltern- bzw. Familienzeit einen Wiedereinstieg ins Berufsleben planen oder sich beruflich komplett neu orientieren möchten, ist ein Quereinstieg als Lokführer*in ideal. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung – ganz gleich aus welcher Branche – ist eine verkürzte Umschulung von 9 bis 12 Monaten möglich: Mit Top Gehalt und unbefristetem Arbeitsvertrag.

Alle umfassenden Infos zum Quereinstieg

Wirf einen Blick in deine Bahnfamilie.

Insgesamt zehn Eisenbahnverkehrsunternehmen stecken hinter den Bahnen in NRW und arbeiten gemeinsam an der Mobilität der Zukunft. Sie alle bilden die Bahnfamilie, in der auch du willkommen bist.

Volle Kraft voraus als Triebfahrzeugführer*in.

Faszination Lokführer*in: Du träumst davon, etwas zu bewegen? Im Cockpit auf der Schiene bist du sowohl für die Fortbewegung großer Maschinen verantwortlich, leistest aber gleichzeitig einen wichtigen gesellschaftlichen und ökologischen Beitrag.

Du hältst die Menschen mobil und bringst sie ans Ziel – ob zur Arbeit, zu ihren Familien oder Terminen aller Art. Zwischen Technikverständnis, umfangreichem Fachwissen und Reaktionsschnelligkeit hast du immer ein offenes Ohr für dein Team, denn die Bahnfamilie hält zusammen. Wenn eine sichere Zukunftsperspektive und großer Zusammenhalt auch in schwierigen Situationen Argumente für deine Traumjob bilden, sind die Bahnen NRW dein Ansprechpartner Nummer eins.

 

Diese Eigenschaften bringst du mit

Du bist ein Teamplayer, für den Bereitschaft und Verlässlichkeit selbstverständlich sind. Neben der Motivation zur Weiterentwicklung und Verantwortung zu übernehmen, bist du technikbegeistert und für jede Stresssituation gewappnet. Da die Bahnen in NRW rund um die Uhr auf den Schienen sind, zeichnet dich deine Flexibilität genauso aus wie gewissenhaftes Verhalten bei der Vor- und Nachbereitung des Zuges: Triebfahrzeuge führen ist mehr als Knöpfe drücken.

Diese Voraussetzungen sind gefragt

Du willst in dein neues Abenteuer bei den Bahnen NRW starten? Kein Problem. Für den Einstieg als Triebfahrzeugführer*in gibt es viele Möglichkeiten. Die Umschulung für Quereinsteiger*innen dauert zwischen neun und zwölf Monaten und richtet sich an alle, die bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung absolviert haben.
Für die dreijährige Tf-Ausbildung ist ein Schulabschluss notwendig. Mehr Infos zu Gehalt, Mindestalter und Co. findest du hier.

Komm ins Team!

Du möchtest gemeinsam mit den Bahnen in NRW die Mobilität von morgen in Bewegung setzen – und neue berufliche Chancen und Sicherheiten ergreifen? Dann freuen wir uns, dich kennenzulernen!

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