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In einer Reihe stehende Miet-Fahrräder.

Radfahren mit Mehrwert

Ihr seid auch ger­ne auf zwei Rä­dern un­ter­wegs? Wir ha­ben er­kannt, dass Bus, Bahn und Fahr­rad gut zu­sam­men­pas­sen. Des­halb schaf­fen die Ver­kehrs­un­ter­neh­men in NRW die not­wen­di­ge In­fra­struk­tur, um den Rad-​ und den öf­f­ent­li­chen Nah­ver­kehr bes­ser zu ver­knüp­fen. Zu­sätz­lich er­gän­zen sie das Bus-​ und Bahn­an­ge­bot mit Leih­fahr­rä­dern.

Fahr­rad-​Park­platz an der Hal­te­stel­le

Al­lein im Ver­kehrs­ver­bund Rhein-​Ruhr gibt es in­zwi­schen über 12.000 Bike+Ri­de-​Plät­ze an Bahn­hö­fen und an­de­ren Hal­te­punk­ten – Ten­denz stei­gend. Das neus­te Pro­jekt ist die Ein­füh­rung di­gi­tal ge­steu­er­ter Fahr­radab­stellan­la­gen. Un­ter dem Mar­ken­na­men Dein­Rad­schloss rich­ten zur­zeit 15 Kom­mu­nen im VRR ent­spre­chen­de An­la­gen mit ei­nem mo­der­nen, elek­tro­ni­schen Zu­gangs­sys­tem ein. Noch in die­sem Jahr ent­ste­hen über 1.000 Stell­pät­ze, die sich per In­ter­net bu­chen las­sen. Bus-​ und Bahn­kun­den mit Aboti­cket kön­nen mit ih­rer Chip­kar­te auf die Fahr­radab­stellan­la­gen zu­grei­fen.

Leih­fahr­rä­der für Stadt und Land

Ob Köln, Es­sen oder Bie­le­feld: In den gro­ßen Städ­ten NRWs sind mo­der­ne Leih­fahr­rad-​Sys­te­me fest in das kom­mu­na­le Mo­bi­li­täts­an­ge­bot in­te­griert. So star­te­ten die Köl­ner Ver­kehrs­be­trie­be in Ko­ope­ra­ti­on mit der Be­trei­ber­fir­ma next­bike vor drei Jah­ren das An­ge­bot KVB-​​Rad und zäh­len mitt­ler­wei­le al­lein in Köln über 1.400 Leih­rä­der und 2,1 Mil­lio­nen Aus­lei­hen – Ten­denz wei­ter­hin stei­gend. In Bie­le­feld bie­tet das Ver­kehrs­un­ter­neh­men mo­Biel mit sei­ner Rad­sta­ti­on am Haupt­bahn­hof nicht nur ein stadt­na­hes Fahr­rad­park­haus, son­dern auch ei­nen Fahr­rad­ver­leih und vie­le wei­te­re Ser­vices rund ums Rad. Deutsch­lands größ­tes öf­f­ent­li­ches Fahr­rad-​Ver­leih­sys­tem me­tro­pol­rad­ruhr fin­det sich zur­zeit im VRR. Hier kön­nen städ­te­über­grei­fend in zehn Kom­mu­nen Rä­der ge­mie­tet und ab­ge­ge­ben wer­den. So kann man et­wa in Bo­chum los­ra­deln und in Duis­burg die Fahrt be­en­den.

Schließ­lich bie­tet die Deut­sche Bahn mit Call a Bike in vie­len Groß­städ­ten NRWs Leih­rä­der an. Aber auch in den länd­li­chen Re­gio­nen ge­hört das Rad­fah­ren zum öf­f­ent­li­chen Nah­ver­kehr. An der Mo­bi­li­täts­sta­ti­on im sau­er­län­di­schen Me­sche­de zum Bei­spiel gibt es nicht nur si­che­re Fahr­rad­stän­der, son­dern auch An­ge­bo­te zur Pe­del­ec-​Ver­mie­tung.

Fahr­rad­mit­nah­me in der Bahn

Selbst­ver­ständ­lich dür­fen Fahr­rä­der im NRW-​Nah­ver­kehr in Nah­ver­kehrs­zü­gen so­wie Stadt­bah­nen und Bus­sen mit­ge­nom­men wer­den, al­ler­dings nur in da­für ge­kenn­zeich­ne­ten Be­rei­chen und so­fern aus­rei­chend Platz vor­han­den ist. Au­ßer­dem muss fürs Fahr­rad – so­fern die Mit­nah­me mit dem Aboti­cket nicht mög­lich ist – ein Fahr­schein ge­löst wer­den, zum Bei­spiel ein Fahr­radT­a­gesTi­cket NRW.

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