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Eine Inforgrafik, die optisch den Ablauf der Umschulung darstellt.

Die Umschulung zum Lokführer auf einen Blick

Vorstellungsgespräch, Prüfungen und Vertragsunterzeichnung: Diese Stationen hat Tim Plogmann auf seinem Weg zum Triebfahrzeugführer durchlaufen. Aus welchen Teilen die Umschulung besteht, findet sich hier auf einen Blick:

1. Berufliche Neuorientierung:

Tim hat von seiner zuständigen Agentur für Arbeit die Weiterbildungsmaßnahme „Ausbildung zum Triebfahrzeugführer“ bewilligt bekommen.

2. Vorstellungsgespräch:

Tim hat sich für die WestfalenBahn als Zukünftigen Arbeitgeber entschieden. Dort absolvierte er zunächst erfolgreich sein Bewerbungsgespräch.

3. Tauglichkeitsprüfung:

Ein Arzt prüfte seine physische und psychische Belastbarkeit – beispielsweise müssen sich Bewerber*innen einem Reaktionstest unterziehen.

4. Start der Umschulung

4a. Theoretischer Teil der Ausbildung:

Hier lernte Tim die Grundlagen Eisenbahn, Wagentechnik / Bremstechnik Reisezüge, Grundlagen Triebfahrzeuge, Signale, Rangieren und Züge bilden, Fahren im Regelfall, bei Störungen und bei Besonderheiten (Übung am Fahrsimulator) und Grundlagen der Kommunikation. Der theoretische Teil ist in drei Teile gegliedert, die jeweils mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung abschließen.

  • Allgemeine Fachkenntnisse für den Erwerb des Triebfahrzeugführerscheins
  • Fahrzeugbezogene Fachkenntnisse für den Erwerb der Zusatzbescheinigung
  • Infrastrukturbezogene Fachkenntnisse für den Erwerb der Zusatzbescheinigung

4b. Fahrpraktischer Teil:

Der praktische Teil gliedert sich in zwei Themenfelder: Fahrzeugausbildung und Fahrtraining.

  • Fahrzeugausbildung: Hier lernte Tim unteranderem die Vorbereitungs- und Abschlussarbeiten, die Funktionsfähigkeit von Brems- und Sicherheitseinrichtungen und den mechanischen Aufbau eines Triebfahrzeugs kennen. Dieser Teil schließt mit einer Prüfung am Fahrzeug ab.
  • Fahrtraining: Tim absolvierte 40 Dienstschichten im regulären Schichtbetrieb, bei denen er den Zug unter Begleitung selber fuhr. Hier lernt er alle Infrastrukturbezogene Fachkenntnisse, wie beispielsweise zulässige Geschwindigkeiten, Kenntnis über Bahnanlagen, geltende Regelwerke, Signale und Betriebsverfahren. Dieser Teil schließt mit einer Fahrprüfung ab.

5. Vertragsunterzeichnung:

Tim hat nach Bestehen seiner Prüfung einen unbefristeten Arbeitsvertrag bei der WestfalenBahn unterschrieben. Das Einstiegsgehalt eines Lokführers beträgt ca. 3.000 Euro brutto, exklusive Zulagen.

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