Triebfahrzeugführer*in

So bilden Bahnen in NRW praktisch aus

Angehende Triebfahrzeugführer*innen bei der Ausbildung.
Veröffentlichungsdatum
23.06.2026

Im Quereinstieg als Triebfahrzeugführer*in geht es relativ schnell auch in die Praxis. Wie die Ausbildung dort aussieht, erfährst du hier.

Bremsen prüfen, Rangieren üben, für Sicherheit sorgen. Auf dem Übungsgelände in Gummersbach-Dieringhausen lernen angehende Triebfahrzeugführer*innen, was im Führerstand wirklich zählt. An echten Zügen lernen statt mit Theorie-Folien. Die Kursteilnehmenden kommen aus unterschiedlichen Berufen – und machen gerade den Schritt in einen neuen Job. 

Dein Einblick in die Praxis

Dass dieser Weg funktioniert, zeigen wir dir in diesem Video. 

Wir haben die Teilnehmenden gefragt, warum sie sich für den Quereinstieg entschieden haben, was sie im Kurs lernen und wie sie sich auf den Führerstand vorbereitet fühlen. Ihre Antworten erfährst du hier: 

Dein Einstieg – auch ohne Bahn-Erfahrung

Für eine Karriere bei den Bahnen in NRW brauchst du keine Bahn-Vorgeschichte. Was du brauchst: eine abgeschlossene Berufsausbildung – egal in welchem Bereich. Die Qualifizierung dauert rund 12 Monate, du lernst alles von Signalen über Technik bis zum echten Fahren – und wirst von Anfang an bezahlt. Als Triebfahrzeugführer*in startest du bei rund 3.400 € brutto im Monat, plus Zulagen für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsschichten. Und: Die Branche sucht aktiv – allein im vergangenen Jahr wurden in NRW Qualifizierungskurse für rund 600 neue Triebfahrzeugführer*innen gestartet.

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