Triebfahrzeugführer*in

Raus aus dem Büro, rein in den Führerstand

Ein Triebfahrzeugführer steht neben seiner Bahn am Essener Hauptbahnhof.
Veröffentlichungsdatum
14.10.2025

Du hast das Gefühl, ein klassischer Bürojob ist nicht mehr das Richtige für dich? Dann wird es vielleicht Zeit für eine Veränderung. Und zwar für eine, die dich nicht nur von A nach B, sondern auch im Leben voranbringt. Wir zeigen dir, warum ein Job bei den Bahnen in NRW die perfekte Alternative zum Büroalltag sein könnte.

Hand aufs Herz: Wie oft hast du schon auf die Uhr geschaut und gedacht, die Zeiger bewegen sich rückwärts? Raubt dir die Welt aus Deadlines, Reports und E-Mail-Schleifen mehr Energie, als sie dir gibt? Dann ist ein Bürojob vielleicht nicht der passende Job für dich und du gehörst in einen Job mit mehr Praxisbezug. Wenn du bei diesen Punkten innerlich genickt hast, stellst du dir vielleicht die Frage, ob ein Job bei den Bahnen in NRW vielleicht eine echte Alternative sein kann?

Unsere Antwort ist ein klares: Ja! Stell dir vor, dein Arbeitsplatz ist kein kleines Büro, sondern ein riesiges, beeindruckendes Fahrzeug, mit dem du durch ganz NRW fährst.

Der Führerstand wartet: Abwechslung auf der Schiene 

Ein Job als Triebfahrzeugführer*in (so lautet die offizielle Bezeichnung für Lokführer*innen) ist so ziemlich das genaue Gegenteil von einem monotonen Bürojob. 

Das erwartet dich

Der Job als Triebfahrzeugführer*in ist nicht irgendein langweiliger 0815-Job. Er ist fordernd, bringt aber auch jede Menge Vorteile mit sich: 

Du bist Kapitän*in des Zuges! Deine Aufgabe ist es nicht nur, tonnenschwere Züge sicher von A nach B zu steuern, sondern auch, die Verantwortung für hunderte Fahrgäste zu tragen. Jeder Tag bringt neue Strecken, unvorhergesehene Situationen wie Wetterumschwünge oder technische Kleinigkeiten und Herausforderungen, die dein ganzes Können fordern.

Und warum lohnt es sich sonst noch? Das sagt der Profi!

Das Alter spielt dabei übrigens kaum eine Rolle. Ein Neustart ist ohne Altersgrenze möglich. Und die Zeiten, in denen der Führerstand eine reine Männerdomäne war, sind längst vorbei. Jede*r ist willkommen – egal welcher Sexualität, Identität oder Geschlechts. 

Ein Job mit Aussicht ist schön und gut, aber die Rahmenbedingungen müssen natürlich auch stimmen. Dass die sich in der Bahnbranche wirklich sehen lassen können, weiß auch Sebastian. Er ist 36, Personaler bei National Express. Wenn er von den Jobs in der Bahnbranche redet, gerät er ins Schwärmen: „Sicherheit, Sinnhaftigkeit und Vielfalt – das sind die größten Pluspunkte unserer Branche. Wer sich bei uns engagiert, hat langfristig eine stabile Perspektive mit echten Entwicklungsmöglichkeiten.“

Familie ist ihm sehr wichtig. Deshalb schätzt er es besonders, dass die Bahnen in NRW ihren Mitarbeitenden eine gute Work-Life-Balance ermöglichen.

Für wen ist der Job als Triebfahrzeugführer*in geeignet?

Du musst kein Technik-Genie sein, aber ein gewisses Interesse für die Funktionsweise deines Zuges ist hilfreich. Viel wichtiger sind jedoch deine persönlichen Eigenschaften. Gesucht werden Menschen, die

  Sebastian Immick  Talent Acquisition Manager, National Express

Personaler Sebastian gibt Tipps für deine Bewerbung

Wir haben Sebastian bei der Gelegenheit direkt noch ein paar Fragen gestellt:

Was ist das witzigste Erlebnis, das du als Personaler bisher erlebt hast? 

„In meinem Job als Personaler erlebt man wirklich so einiges. Einmal hatte ich eine Bewerbung, bei der unter „Berufserfahrung“ stand: „Zwei Jahre Chef meiner Playstation-Crew“. Der Bewerber meinte das tatsächlich ernst und wollte seine Führungsqualitäten aus Online-Games ins Berufsleben übertragen. Kreativ war es auf jeden Fall.“

Gibt es Dinge, die man in seiner Bewerbung auf jeden Fall vermeiden sollte? 

„Unbedingt vermeiden solltest du Rechtschreibfehler, unklare Strukturen und Standardfloskeln ohne Inhalt. Auch negative Aussagen über frühere Arbeitgeber kommen nie gut an. Wichtig ist: Deine Bewerbung soll Interesse wecken, nicht für Stirnrunzeln sorgen. Bleib klar, ehrlich und positiv – das überzeugt.“

Die wichtigsten Fakten auf einem Blick

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann sind hier nochmal alle wichtigen Infos für dich zusammengefasst:

Die Schiene ist das Rückgrat der Verkehrswende. Die Politik hat klare Ziele für die Stärkung des Schienenverkehrs gesetzt, um den Klimawandel zu bekämpfen. Das bedeutet: Die Branche wächst, und gut ausgebildete Fachkräfte sind gefragter denn je.

Jetzt bist du am Zug!

Und, bist du bereit auf einen Job umzusteigen, der dich wirklich bewegt? Der Weg in den Führerstand steht vielen offen, auch ohne Vorerfahrung in der Branche. Informiere dich über die Keyfacts für den Quereinstieg und wie der Bewerbungsablauf als Triebfahrzeugführer*in genau aussieht. Oder besuche uns direkt auf der nächsten Jobmesse, um persönlich mit uns ins Gespräch zu kommen.

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© Bildmaterial: Bahnen in NRW